Altyn-Emel-Nationalpark, Nationalpark in der Region Zhetisu, Kasachstan
Der Nationalpark erstreckt sich über sandige Ebenen, felsige Kämme und breite Flusstäler zwischen dem Ili-Fluss und den Ak-Tau-Bergen. Die Landschaft wechselt von offenen Wüstenabschnitten zu grünen Uferstreifen, in denen Weidengebüsch und vereinzelte Pappeln wachsen.
In den 1970er-Jahren richtete die Sowjetunion das Gebiet als Schutzzone für bedrohte Tierarten ein, insbesondere für den Przewalski-Pferd. Der Status als Nationalpark wurde 1996 nach der Unabhängigkeit Kasachstans offiziell verliehen.
Der Name kommt vom kasachischen Wort für goldenen Sattel und bezieht sich auf die gelblich schimmernden Berge, die das Gebiet prägen. Besucher sehen Hirten mit Schafherden auf den flacheren Abschnitten und gelegentlich Jurten entlang der wenigen Zufahrtswege.
Wer vom Haupteingang aus zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten fahren möchte, sollte mehrere Stunden Fahrt auf unbefestigten Pisten einplanen. Im Sommer ist ausreichend Trinkwasser mitzuführen, da es im Reservat kaum Versorgungsstellen gibt.
Einige Felsen im südlichen Teil zeigen helle Salzablagerungen, die bei Sonnenlicht in verschiedenen Farben schimmern. Diese Formationen entstehen durch verdunstende Grundwasserströme, die Mineralien an die Oberfläche bringen.
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