Ma Shi Chau, Gezeiteninsel im Bezirk Tai Po, Hongkong.
Ma Shi Chau ist eine Gezeitenisel im Tolo Harbour im Bezirk Tai Po, Hongkong, die bei Ebbe über einen natürlichen Sandweg mit der benachbarten Insel Yim Tin Tsai verbunden ist. Der Weg liegt bei Flut unter Wasser und gibt der Insel ihren besonderen Charakter als Ort, der sich zweimal täglich verändert.
Die Insel war lange Zeit wenig bekannt, bis sie im 20. Jahrhundert als geologisch bedeutsam eingestuft wurde. Sie gehört heute zum Hong Kong Geopark, der 2009 gegründet wurde, um solche Gebiete zu schützen.
Ma Shi Chau ist Teil des Hong Kong Geoparks und wird oft von Schulklassen besucht, die die Felsformationen direkt am Ufer untersuchen. Der Pfad zwischen den Inseln ist selbst ein Beobachtungspunkt, an dem man sehen kann, wie sich Gezeiten auf das Land auswirken.
Der Zugang zur Insel hängt von der Gezeiten ab: Der Sandweg ist nur bei Ebbe passierbar, daher lohnt es sich, die Gezeiten im Voraus zu überprüfen. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Weg nass und rutschig sein kann.
Die Felsen von Ma Shi Chau stammen aus der Permzeit und sind damit rund 270 Millionen Jahre alt, was sie zu den ältesten sichtbaren Gesteinsschichten in ganz Hongkong macht. An manchen Stellen kann man fossile Meeresorganismen direkt in den Felsen erkennen.
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