Mianyang, Wissenschafts- und Technologiezentrum im nördlichen Sichuan, China
Mianyang ist eine Großstadt in der nördlichen Sichuan-Provinz, die sich entlang des Flusses Fu erstreckt und für Technologie- und Forschungseinrichtungen bekannt ist. Die Stadt verfügt über ein Zentrum für Ingenieurwissenschaften, Museen, sowie Wohngebiete, die sich über mehrere Bezirke verteilen.
Die Stadt wurde 201 v. Chr. unter Kaiser Gaozu der Han-Dynastie als Fuxian gegründet und diente der Kontrolle einer strategisch wichtigen Region. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem Zentrum für Wissenschaft und Nuklearforschung.
Qiang-Minderheiten prägen das alltägliche Leben mit eigenen Traditionen und handwerklichen Praktiken, die besonders im Beichuan Qiang Autonomous County sichtbar werden. Lokale Märkte und Festivals zeigen diese kulturelle Vielfalt in Handwerk, Trachten und Küche.
Besucher können mit Flugzeugen über den Flughafen Nanjiao oder mit Zügen über den Hauptbahnhof anreisen, beide mit guten Verbindungen in die Provinz. Die Stadt ist größtenteils zu Fuß erreichbar oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wobei die Gegend entlang des Flusses besonders leicht zugänglich ist.
Die Stadt beherbergt die China Academy of Engineering Physics, wo das erste chinesische Atomprogramm entwickelt wurde. Obwohl es sich um ein hochgradig reglementiertes Gebiet handelt, ist die wissenschaftliche Bedeutung der Stadt für Chinas technologische Entwicklung bemerkenswert.
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