Tai Hu, Geschützter Süßwassersee in Jiangsu, China.
Taihu erstreckt sich über die Provinz Jiangsu und umfasst etwa neunzig Inseln, die über die flachen Gewässer verteilt sind. Die meisten Uferbereiche sind von sanften Hügeln und Dörfern umgeben, während einige Buchten mit Schilf und Wasserpflanzen bewachsen sind.
Das Becken entstand vor Jahrmillionen und füllte sich während einer geologischen Phase mit Wasser aus dem Ostchinesischen Meer. Dynastien nutzten die fruchtbare Umgebung für Reisanbau und Fischerei, was die Region zu einem Wirtschaftszentrum machte.
Der Name Taihu bedeutet wörtlich großer See und wird seit Jahrhunderten in chinesischen Gedichten und Malereien erwähnt. Fischer nutzen heute noch traditionelle flache Boote, um durch das seichte Wasser zwischen den Inseln zu navigieren.
Die besten Aussichten ergeben sich von den Hügeln entlang des nördlichen und westlichen Ufers, wo Pfade durch Obstgärten und Teeplantagen führen. Bootsfahrten zu den Inseln starten von mehreren Anlegestellen und dauern je nach Ziel zwischen dreißig Minuten und zwei Stunden.
Die Halbinsel Yuantouzhu trägt ihren Namen wegen ihrer Form, die an einen Schildkrötenkopf erinnert, wenn man sie vom Wasser aus betrachtet. An klaren Tagen kann man von dort aus die Silhouetten der fernen Inseln sehen, die im Dunst fast zu verschwinden scheinen.
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