Jiangsu, Provinz im Osten Chinas
Jiangsu ist eine Provinz im Osten der Volksrepublik China, die sich entlang der Küste zwischen Shanghai im Süden und Shandong im Norden erstreckt. Der Yangzi teilt sie in zwei Hälften, wobei breite Ebenen, Reisfelder und ein dichtes Netz von Siedlungen das Bild prägen.
Die Provinz entstand in ihrer heutigen Form während der Qing-Dynastie im 17. Jahrhundert durch die Zusammenlegung älterer Verwaltungseinheiten. Nanjing war jahrhundertelang ein Machtzentrum und diente mehrmals als Hauptstadt verschiedener Reiche.
Die Region trägt einen Namen, der "jenseits des Flusses" bedeutet und auf die alte Lage nördlich des Yangzi verweist. Heute leben hier Menschen, die sowohl Wu- als auch Gan-Dialekte sprechen und ihre lokalen Operntraditionen an öffentlichen Plätzen pflegen.
Wer durch die Provinz reist, findet gut ausgebaute Straßen und Bahnlinien, die alle größeren Orte miteinander verbinden. Es empfiehlt sich, etwas Zeit für kleinere Städte einzuplanen, wo man Tempel, alte Gassen und lokale Märkte in Ruhe erkunden kann.
Die Provinz beherbergt große Teile des Großen Kanals, der über Jahrhunderte hinweg als wichtigste Nord-Süd-Wasserstraße des Landes diente. Einige Abschnitte werden noch heute von Frachtkähnen befahren und geben einen Einblick in traditionelle Transportwege.
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