Suzhou, Präfekturstadt in Jiangsu, China
Suzhou ist eine Großstadt in der Provinz Jiangsu in Ostchina, etwa 100 Kilometer westlich von Shanghai gelegen. Die Bezirke verteilen sich auf beide Ufer von Flüssen und Seen, wobei moderne Viertel neben Wohngebieten mit niedrigen Häusern und engen Gassen stehen.
Die Ansiedlung entstand vor mehr als 2500 Jahren als Hauptstadt eines lokalen Königreichs und erhielt ihren heutigen Namen während der Sui-Dynastie. Der Handel mit Seide und Reis machte sie ab dem Mittelalter zu einem wichtigen wirtschaftlichen Zentrum in Südchina.
Seidenstickerei aus der Region kombiniert traditionelle Techniken mit modernen Motiven und findet sich in Werkstätten rund um die Altstadt. Die lokale Oper bewahrt Melodien und Dialekte, die Besucher bei Aufführungen in kleinen Theatern erleben können.
Frühling und Herbst bieten angenehme Temperaturen zum Spazierengehen entlang der Wasserläufe und durch die Gartenanlagen. Viele Bereiche der Altstadt lassen sich zu Fuß erkunden, während Metro und Busse die modernen Viertel anbinden.
Einige der alten Wasserkanäle verlaufen direkt unter Wohnhäusern hindurch, sodass Boote durch die Eingangshallen fahren können. Mehrere Familien nutzen noch heute kleine Holzkähne für den täglichen Transport von Waren und Einkäufen durch die schmalen Wasserwege.
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