Nanjing, Provinzhauptstadt in Jiangsu, China
Nanjing erstreckt sich entlang des Jangtse und bedeckt ein Verwaltungsgebiet von etwa 6.600 Quadratkilometern mit ausgedehnten Gärten, Seen und historischer Architektur. Die Stadt ist das politische und wirtschaftliche Zentrum der Provinz Jiangsu und beherbergt mehrere Millionen Einwohner in ihren urbanen und ländlichen Bezirken.
Die Stadt diente mehreren chinesischen Dynastien als Hauptstadt, darunter der Ming-Dynastie von 1368 bis 1421, als sie das gesamte chinesische Territorium regierte. Auch die Republik China wählte sie nach 1927 als Regierungssitz, bevor die Hauptstadt später nach Peking verlegt wurde.
Die Bewohner sitzen gerne in Teehäusern entlang der Qinhuai-Flussufer und genießen traditionelle Snacks wie Salz-Enten und gedämpfte Teigtaschen an kleinen Ständen. Ältere Menschen treffen sich jeden Morgen in den öffentlichen Parks, um Tai Chi zu üben oder chinesische Opern zu singen, während junge Familien die Seepromenaden für Spaziergänge nach dem Abendessen nutzen.
Das Verkehrssystem umfasst 12 U-Bahn-Linien, die alle Bezirke verbinden und durch ein umfangreiches Busnetz sowie drei Bahnhöfe ergänzt werden. Besucher sollten eine wiederaufladbare Transportkarte kaufen, um problemlos zwischen verschiedenen Stadtteilen zu wechseln und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu erreichen.
Die Stadtmauer aus der Ming-Dynastie erstreckt sich über 33 Kilometer um die Stadt und ist die längste ringförmige Stadtmauer, die noch heute steht. Besucher können auf Abschnitten der Mauer spazieren gehen und erhalten so einen ungewöhnlichen Blick auf die Altstadt und die umliegenden Hügel.
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