Dongsi-Moschee, Islamisches Religionszentrum im Bezirk Dongcheng, Peking, China
Die Dongsi-Moschee ist eine Gebetsstätte in Dongcheng mit zwei Eingangstoren, einem Minarett und einer Gebetshalle, die mit zusätzlichen Seitenhallen um drei chinesisch gestaltete Innenhöfe angeordnet sind. Die Struktur folgt traditionellen chinesischen Gebäudelayouts und bietet Platz für etwa 500 Gläubige.
Das Gebäude entstand 1346 während der Yuan-Dynastie als religiöses Zentrum für die wachsende muslimische Bevölkerung der Stadt. Bedeutende Umbauten in den Jahren 1447 und 1486 während der Ming-Dynastie gaben ihm seine heutige Form.
Die Moschee ist ein Ort, an dem die lokale muslimische Gemeinde zusammenkommt und ihre religiösen Traditionen pflegt. Der Gebäudeaufbau mit seinen Höfen zeigt eine Mischung aus chinesischer und islamischer Architektur, die Besuchern sichtbar macht, wie sich beide Kulturen hier miteinander verbunden haben.
Der Ort befindet sich an der Dongsi South Street und ist relativ zentral im Bezirk gelegen, so dass er leicht zu Fuß von vielen Stadtteilen erreichbar ist. Besucher sollten sich bewusst sein, dass dies ein aktives Gebetshaus ist und man angemessene Rücksicht und Kleidung erwarten sollte.
Die Gebetshalle beeindruckt mit arabischen Koranversen, die in die Bogenkonstruktionen eingemeißelt sind und ein visuelles Zeugnis der religiösen Tiefe darstellen. Der hintere Abschnitt enthält zudem drei gemauerte Kammern mit Gewölbedecken, die eine besondere architektonische Note bieten.
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