Haikou, Verwaltungshauptstadt im Norden von Hainan, China.
Haikou ist die Verwaltungshauptstadt im nördlichen Hainan und liegt an der Mündung des Nandu-Flusses ins Südchinesische Meer. Die Stadt gliedert sich in vier Stadtbezirke mit Wohnvierteln, Geschäftsstraßen und Parks entlang der Küste.
Die Siedlung entwickelte sich im 13. Jahrhundert als Handelsposten und öffnete sich 1858 für den internationalen Handel durch einen Vertrag mit westlichen Mächten. Nach der Gründung der Provinz Hainan wurde sie 1988 zur Provinzhauptstadt ernannt.
Der Name bedeutet übersetzt "Meeresmündung" und verweist auf die Lage am Fluss, wo Fischerboote noch heute im Hafen liegen. Die Arcadengänge entlang der Straßen bieten Schatten und verbinden die Geschäfte miteinander, während Bewohner dort Tee trinken und Karten spielen.
Der internationale Flughafen Meilan liegt etwa 25 Kilometer östlich des Stadtzentrums und verbindet die Stadt mit dem Rest Chinas und internationalen Zielen. Busse verkehren häufig in allen Stadtteilen, und Leihfahrräder stehen an vielen Straßenecken zur Verfügung.
Alte Lavaströme im Geopark bildeten unterirdische Höhlen, durch die man heute zu Fuß gehen kann und deren Wände die Abdrücke längst erkalteter Magmaflüsse zeigen. Einige dieser Höhlen liegen nur wenige Meter unter den Feldern, wo Bauern Gemüse anbauen.
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