Zhongnan Shan, Gebirgskette südlich von Xi'an, China
Das Zhongnan-Gebirge erstreckt sich südlich von Xi'an über Wugong bis nach Lantian und beherbergt mehrere Bergspitzen, mit dem höchsten Punkt bei etwa 2.600 Metern. Die Landschaft besteht aus steilen Graten, Seen in der Höhe und Höhlen, die in die Berghänge eingebettet sind.
Die Berge wurden während der Song-Dynastie zu einem religiösen Zentrum, als Wang Chongyang die Schule der Vollständigen Perfektion des Taoismus gründete. Diese religiöse Gründung zog Schüler an und beeinflusste die spirituelle Entwicklung der Region über Generationen hinweg.
Die Berge sind seit Jahrhunderten ein Ort der Zuflucht für religiöse Gemeinschaften, und überall finden sich Tempel mit Mönchen und Praktizierenden in ruhigen Klöstern. Der Glaube an diese heiligen Orte ist bis heute lebendig, und Pilger besuchen die alten Heiligtümer, um zu meditieren und zu beten.
Die beste Zeit zum Besuch ist der Frühling oder Herbst, wenn die Wege trocken und begehbar sind und das Wetter mild bleibt. Besucher sollten festes Schuhwerk und warme Kleidung mitbringen, da die Höhenlagen deutlich kälter sind als in der Stadt.
In den frühen Morgenstunden bilden die vielen Seen und Wasserfälle an den Berghängen dichte Nebelschichten, die das gesamte Tal erfüllen. Dieses natürliche Phänomen entsteht durch die Temperaturunterschiede zwischen den kalten Höhenlagen und den wärmeren Tälern darunter.
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