Zhongshan-Grotten, Buddhistische Höhlenanlage in Zichang, China
Die Zhongshan-Grotten sind ein buddhistischer Höhlentempel am Fuß des Zhong-Berges in Anding, Kreis Zichang, Shaanxi. Fünf nach Süden ausgerichtete Höhlen bedecken etwa 500 Quadratmeter. Höhle 4, die Haupthöhle, ist 16,7 m breit, 5,5 m hoch und 9,5 m tief; sie enthält 16 vollplastische Buddhas von 2 bis 3 m Höhe und über zehntausend kleine Reliefbuddhas an den Wänden und am Altarpfeiler.
Die Grottanlage wurde 1067, im vierten Jahr der Zhiping-Ära der Nördlichen Song-Dynastie, erstmals aus dem Fels gehauen und in späteren Zeiten weiter bearbeitet und ausgebessert. Eine deutsche Quelle führt den Ursprung des Ortes bis auf die Östliche Jin-Dynastie (317–420) zurück. Seit 1988 steht die Anlage als national bedeutendes Kulturdenkmal unter Schutz (dritte Liste, Nr. 3-51).
Der zentrale Hohlraum beherbergt über 10.000 Buddha-Statuen in unterschiedlichen Größen, die zeigen, wie geschickt alte Handwerker religiöse Kunstformen umsetzen konnten. Die Schnitzereien spiegeln den Glauben und die künstlerischen Fähigkeiten einer ganzen Epoche wider.
Die Anlage liegt am Fuß des Zhong-Berges in der Gemeinde Anding, Kreis Zichang, im Norden der Provinz Shaanxi, Stadtgebiet Yan'an. Die fünf Höhlen öffnen sich nach Süden; die Haupthöhle 4 ist 16,7 m breit, 5,5 m hoch und 9,5 m tief und birgt die besterhaltenen Skulpturen, während die übrigen vier kleiner und stark verwittert sind. Nehmen Sie sich Zeit für die Reliefbuddhas an den Wänden und der Mittelsäule.
Die Quellen widersprechen sich bei der Zahl der Höhlen: Der chinesische Artikel nennt fünf erhaltene, der deutsche achtzehn. Die Haupthöhle Nr. 4 ist 16,7 m breit, 5,5 m hoch und 9,5 m tief; ihre Wände und die Altarsäule tragen über zehntausend kleine Reliefbuddhas.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 94.069 Mitwirkenden weltweit.