Frontier Closed Area, Eingeschränktes Grenzgebiet in den Neuen Territorien, Hongkong.
Die Frontier Closed Area ist ein kontrollierter Grenzstreifen entlang des Sham Chun River in den New Territories, der als Puffer zwischen Hongkong und dem Festland fungiert. Das Gebiet erstreckt sich über mehrere Kilometer und umfasst sowohl natürliche Landschaften als auch bewohnte Dörfer.
Britische Behörden errichteten diese regulierte Zone 1951, um Wanderungsbewegungen zu kontrollieren und unbefugte Überquerungen während der Nachkriegs-Bevölkerungsverschiebungen vom Festland zu verhindern. Die Zone wurde seitdem beibehalten und ist heute eine der am längsten bestehenden Grenzregionen Asiens.
Die abgelegene Lage dieses Grenzstreifens hat Dörfer hervorgebracht, in denen traditionelle Lebensweisen fortbestehen und sich weniger schnell ändern als anderswo. Die Einwohner haben sich an das Leben unter Beschränkungen angepasst und bewahren ihre lokalen Gewohnheiten.
Der Zutritt erfordert spezielle Genehmigungen der Hongkonger Behörden, mit Ausnahmen für ausgewiesene Grenzübergangspunkte wie die Brücken und offiziellen Grenzkontrollen. Besucher sollten damit rechnen, dass große Teile des Gebiets nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind und unter ständiger Überwachung stehen.
Die Zone fungiert als unbeabsichtigtes Naturschutzgebiet, in dem Wildtiere und Vegetation florieren, weil die ständige Überwachung tatsächlich die Störung durch Menschen reduziert hat. Seltene Vogelarten und Pflanzenbestände haben sich hier etabliert und sind kaum anderswo in Hong Kong zu finden.
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