Shizhongshan-Grotten, Alte buddhistische Grotten im Kreis Jianchuan, China.
Die Shizhongshan-Grotten sind eine Gruppe von 17 separaten Höhlenstätten mit 139 Steinstatuen, die in die roten Sandsteinfelsen des Shibaoshan-Berges gemeißelt wurden. Die Schnitzereien sind in verschiedenen Größen vorhanden und zeigen die handwerkliche Arbeit, die über viele Generationen hinweg durchgeführt wurde.
Diese Höhlen stammen aus der Tang-Dynastie zwischen 618 und 907 und dienten als bedeutende buddhistische Kultstätten während des Nanzhao-Königreichs. Die Schnitzerei dieser Grottenstätten spielte eine wichtige Rolle bei der Festigung des Buddhismus in der Region während dieser frühen Periode.
Die Steinskulpturen zeigen buddhistische Figuren wie Guanyin und Samantabhadra und spiegeln die Ausbreitung des esoterischen Buddhismus von Tibet nach Yunnan wider. Besucher können heute diese verehrten Figuren in den Höhlen sehen und verstehen, wie die buddhistische Tradition hier verwurzelt ist.
Die Stätten befinden sich etwa 25 Kilometer südwestlich von Jianchuan County und etwa 110 Kilometer nordwestlich von Dali und sind relativ leicht erreichbar. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wanderwege zu den verschiedenen Grottenstätten uneben und teilweise steil sind.
Die umgebende Shibaoshan-Bergformation enthält natürliche Felsen, die Formen ähneln wie Menschen, Blumen und Tiere, was dem Berg seinen Namen Steinschatz-Berg gab. Diese natürlichen Gebilde haben die künstlerischen Arbeiten der frühen Bildhauer beeinflusst und prägen bis heute das Gesamtbild der Stätte.
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