Jizu Shan, Buddhistischer Berg in der Präfektur Dali, Yunnan, China
Der Berg Jizu ist ein Gebirge in der Stadt Jizushan in der chinesischen Provinz Yunnan, das sich auf rund 3.240 Meter erhebt und drei markante Gipfel hat, die von weitem wie ein Hühnerfuß wirken. Die Hänge sind von Wäldern und Bambusdickichten bedeckt und beherbergen zahlreiche Tempel und Klöster, die entlang der Pfade verteilt sind.
Die religiöse Bedeutung des Berges reicht bis in die Zeit der Drei Königreiche zurück, als die ersten Tempel an seinen Hängen errichtet wurden. In den Jahrhunderten danach, vor allem während der Ming- und Qing-Dynastien, entstanden Dutzende weiterer Tempel und Nonnenklöster, die den Berg zu einem der wichtigsten buddhistischen Orte in Südwestchina machten.
Der Name des Berges bedeutet auf Chinesisch „Hühnerfuß
Der Gipfel kann per Seilbahn in wenigen Minuten oder über Steintreppen in rund zwei Stunden zu Fuß erreicht werden, sodass für jeden das Richtige dabei ist. Wer mehrere Tempel besuchen möchte, sollte mindestens einen halben Tag einplanen, da die Wege zwischen den Gebäuden lang sein können.
Der Zhusheng-Tempel besitzt einen halbelliptischen Teich mit einem achteckigen Pavillon in der Mitte, eine Anordnung, die in der chinesischen Tempelarchitektur selten ist. Dieser Pavillon war früher über schmale Stege mit dem Ufer verbunden, was ihm das Aussehen einer auf dem Wasser schwebenden Insel gab.
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