Jizu Shan, Buddhistischer Berg in der Präfektur Dali, Yunnan, China
Der Berg Jizu erhebt sich auf 3.240 Meter und wird von dichten Waldern und Bambusbereichen geprägt, während seine charakteristische dreigeteilte Spitze an einen Hühnerfuss erinnert. Die Landschaft setzt sich aus vielen Tempel- und Klosterkomplexen zusammen, die an den Hängen verteilt sind.
Die religiöse Bedeutung des Berges begann während der Drei-Reiche-Periode und führte zum Bau von insgesamt 42 Tempeln und 65 Nonnenklöstern bis zum späten 17. Jahrhundert. Diese bauliche Entwicklung zeigt, wie wichtig dieser Ort für die buddhistische Gemeinschaft über viele Generationen hinweg war.
Der Berg ist seit Jahrhunderten ein Ort der Begegnung zwischen chinesischem und tibetischem Buddhismus. Pilger und Besucher können an mehreren Tempeln und in Meditationsräumen die gelebte Spiritualität des Ortes unmittelbar erleben.
Es gibt mehrere Moglichkeiten, den Gipfel zu erreichen: eine funfminutige Seilbahnfahrt, ein zwei Stunden dauernder Aufstieg über Steintreppen oder mehrtägige Wanderungen entlang des Bergrückens. Jede Option erfordert unterschiedliches Zeitbudget und Fitnessgrad.
Der Zhusheng-Tempel wurde während der Ming-Dynastie wieder aufgebaut und hat einen halb-elliptischen Teich und einen achteckigen Pavillon in seiner Mitte. Diese ungewöhnliche Anordnung zeigt, wie die Ming-Architektur elegante Raumkonzepte mit der Berglandschaft verband.
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