Yanghe Pagoda, Tang-Dynastie Pagode in Dali Town, China.
Die Yanghe-Pagode ist ein dreizehnstöckiges Bauwerk aus Ziegeln mit weißem Lehmverputz, das sich etwa 70 Meter über dem Boden erhebt. Die Struktur zeigt aufwändige buddhistische Heiligtümer auf jedem Geschoss und hat verstärkte Außenmauern, die stabil und beeindruckend wirken.
Die Pagode wurde zwischen 823 und 840 n. Chr. während des Nanzhao-Reiches errichtet und ist Teil eines größeren Komplexes in der Nähe des Berges Cangshan. Sie wurde 1978 umfassend restauriert und dabei zahlreiche religiöse Artefakte freigelegt.
Der Name des Pagodenkomplexes geht auf den nahen Yanghe-Fluss zurück, der die Gegend prägt. Heute ist die Struktur ein wichtiger Ort für lokale religiöse Besuche und Fotoaufnahmen.
Der Pagode ist am besten zu Fuß erreichbar, mit einem Spaziergang von etwa dreißig Minuten aus der Altstadt oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln für kürzere Fahrtzeiten. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Weg teilweise uneben ist und es innerhalb der Struktur enge Treppen gibt.
Das Innere der Struktur ist vom ersten bis zum achten Geschoss hohl und enthält Marmorstatuen von Buddha in verschiedenen Positionen und Stilen. Diese verborgenen Figuren wurden erst nach modernen Restaurierungsarbeiten vollständig dokumentiert und sind selten zu sehen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.