Xintiandi, Unterhaltungsviertel in Huangpu, China.
Xintiandi ist ein Unterhaltungsviertel in Huangpu mit restaurierten Steintorhäusern, die ein Fußgängerviertel bilden und traditionelle Architektur mit modernen Geschäften verbinden. Das Gebiet umfasst Galerien, Cafés, Restaurants und Boutiquen, die in den ursprünglichen Häusern untergebracht sind.
Das Viertel entstand auf dem Gelände, wo 1921 der Erste Nationale Kongress der Kommunistischen Partei Chinas tagte und Museen diesen historischen Moment dokumentieren. Diese politische Verbindung prägte die Bedeutung des Ortes von Anfang an.
Die Gegend zeigt restaurierte Stadthäuser aus dem 19. Jahrhundert, die heute als Galerien, Buchhandlungen, Cafés und internationale Restaurants genutzt werden. Diese Umwandlung zeigt, wie alte Wohngebäude neues Leben erhalten und den Ort zu einem Treffpunkt für Besucher und Bewohner machen.
Drei U-Bahn-Stationen erreichen das Viertel: Südhuangpi-Straße (Linie 1), Xintiandi (Linien 10 und 13) und Madang-Straße (Linien 9 und 13). Das Gebiet ist leicht zu Fuß erkundbar, da die meisten Läden und Lokale in einer zusammenhängenden Fußgängerzone liegen.
Die Gegend ist einer der teuersten Wohnorte in China, wo Apartmentpreise die von Tokio, Singapur und London übersteigen. Diese extreme Kostenentwicklung macht es zu einem Symbol für die Kluft zwischen wohlhabenden Bewohnern und dem übrigen Stadtgefüge.
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