Chengziya, Neolithische archäologische Stätte im Bezirk Zhangqiu, China.
Chengziya ist eine archäologische Stätte aus der Jungsteinzeit in Zhangqiu, die die Überreste mehrerer alter Siedlungen enthält. Das Gelände zeigt die Grundrisse von Häusern und die Lagen von Artefakten, die Auskunft über die frühen menschlichen Gemeinschaften in dieser Region geben.
Die Stätte wurde 1928 entdeckt und war ein wichtiger Durchbruch bei der Identifizierung von Objekten aus der Longshan-Kultur, die vor mehreren Jahrtausenden blühte. Diese Entdeckung veränderte das Verständnis der frühen Zivilisationen in Ostchina grundlegend.
Die hier ausgegrabenen schwarzen Keramiken zeigen die handwerkliche Geschicklichkeit der Longshan-Kultur und spiegeln die alltäglichen Gewohnheiten ihrer Bewohner wider. Man kann sehen, wie diese Menschen aßen und tranken, durch die Form und Verzierung der Gefäße, die für tägliche Nutzung bestimmt waren.
Das Areal ist relativ flach und gut zu durchlaufen, wobei die ausgegrabenen Bereiche klar gekennzeichnet sind. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen und je nach Jahreszeit auf Sonne oder Regen vorbereitet zu sein.
Das Gelände wird von einer massiven Lehmwand umgeben, die zeigt, wie ernst die damaligen Menschen ihre Siedlung verteidigen wollten. Diese Festungswand ist bemerkenswert gut erhalten und gibt einen seltenen Einblick in die Sicherheitsbedenken dieser frühen Gemeinschaft.
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