Yongzhou, bezirksfreie Stadt in Hunan, China
Yongzhou ist eine Großstadt auf Präfekturebene im Süden der Provinz Hunan in China, die sich entlang des Xiao-Flusses und seiner Zuflüsse erstreckt. Das Stadtgebiet umfasst sowohl dicht bebaute Stadtviertel mit breiten Hauptstraßen als auch ruhigere Gebiete am Stadtrand mit Reisfeldern und Hügeln.
Yongzhou wurde unter dem Namen Lingling bereits zur Zeit der Qin-Dynastie als Verwaltungsposten gegründet. Im Laufe der Tang-Dynastie gewann die Stadt an Bedeutung, als der Dichter Liu Zongyuan dort im Exil lebte und Texte schrieb, die noch heute in China bekannt sind.
Yongzhou liegt am Zusammenfluss des Xiao- und des Xiang-Flusses, was die Stadt seit jeher zu einem Treffpunkt für Händler und Reisende gemacht hat. Heute sieht man entlang der Uferpromenaden noch alte Steintreppen und Anlegestellen, die an diese Zeit erinnern.
Die Stadt verfügt über Zugverbindungen, einen Busbahnhof und einen kleinen Flughafen, was die Anreise von anderen Städten in der Region erleichtert. Innerhalb des Stadtzentrums sind die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß oder mit dem Stadtbus erreichbar.
Im nahe gelegenen Landkreis Jiangyong entstand eine Schrift, die ausschließlich von Frauen verwendet wurde und als Nüshu bekannt ist. Diese Schrift wurde von Müttern an Töchter weitergegeben und diente dazu, persönliche Gedanken und Gefühle auszudrücken, die für Männer nicht bestimmt waren.
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