Hunan, Provinz in Zentralsüdchina.
Hunan ist eine Provinz in Südmittelchina mit weiten Bergketten, Waldgebieten und Flusstälern, die sich über mehr als 200.000 Quadratkilometer erstrecken. Die Landschaft wechselt zwischen flachen Ebenen entlang des Dongting-Sees und steilen Hügeln im Westen und Süden.
Das Gebiet wurde bereits in der Zhou-Dynastie erwähnt, als indigene Gruppen das Land bewohnten. Über die Jahrhunderte entwickelte sich die Region zu einem wichtigen Zentrum für Reisanbau und Handel entlang der Flussrouten.
Der Name bedeutet südlich des Sees und verweist auf die Lage am Ufer des Dongting-Sees. In den Städten und Dörfern prägen Teehäuser und Opernbühnen das Alltagsleben, während die Küche durch scharfe Aromen mit Chili und fermentierten Zutaten auffällt.
Die Anreise erfolgt meist über Changsha, die Hauptstadt, die per Bahn und Straße mit allen größeren Städten verbunden ist. Wer das Binnenland erkunden möchte, sollte auf wechselndes Wetter vorbereitet sein, besonders im Frühjahr und Herbst.
Die Böden enthalten mehr als 140 verschiedene Minerale, was geologisch gesehen außergewöhnlich ist. Diese Vielfalt zieht Forschende aus vielen Ländern an und beeinflusst auch die Landwirtschaft in der Region.
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