Tusi-Stätten, Archäologische Stätten in südwestlichen Provinzen, China
Die Tusi-Stätten sind archäologische Orte in den südwestlichen Provinzen China mit drei Hauptstandorten: Laosicheng in der Provinz Hunan, Hailongtun in der Provinz Guizhou und Tangyacheng in der Provinz Hubei. Jeder Ort enthält beeindruckende Reste von Befestigungen und Wohngebäuden aus früheren Dynastien.
Die Stätten entstanden während der Yuan- und Ming-Dynastien, als lokale Anführer ethnische Minderheiten unter kaiserlicher Ernennung regierten, beginnend im 13. Jahrhundert. Diese Verwaltungsstruktur formte die Entwicklung und das Aussehen dieser Siedlungen über mehrere Generationen.
Die Gebäude zeigen Merkmale lokaler Völker vermischt mit Elementen der kaiserlichen Architektur, was die Doppelverwaltung widerspiegelt, die örtliche Bräuche bewahrte und gleichzeitig die zentrale Kontrolle aufrechterhielt. Besucher können diese Mischung in den sichtbaren Details und Grundrissen der Strukturen erkennen.
Die Orte können am besten durch organisierte Touren erreicht werden, die von großen Städten in Hunan, Guizhou und Hubei abfahren. In nahegelegenen Dörfern gibt es Unterkunftsmöglichkeiten, und es ist ratsam, mit lokalen Führern zu gehen, um die Sites richtig zu verstehen.
Die Steinfestungen und Holzstrukturen nutzen Bautechniken, die speziell für bergige Regionen entwickelt wurden und das natürliche Gelände in Verteidigungssysteme integrieren. Diese Art der Konstruktion zeigt, wie Architektur und Landschaft in diesen Gebieten eng miteinander verflochten waren.
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