Laosicheng, Archäologische Stätte im Kreis Yongshun, China
Laosicheng ist eine archäologische Stätte, die sich über ein großes Gebiet entlang des Lingxi-Flusses erstreckt und alte Straßen, Drainagesysteme sowie Wohnstrukturen zeigt. Die erhaltenen Gebäude und Ruinen geben einen Einblick in die alltägliche Struktur und Organisation einer chinesischen Verwaltungsstadt.
Die Stadt wurde 1135 als Verwaltungssitz des Peng-Clan etabliert und diente in dieser Rolle bis 1724, als sich die politische Kontrolle verschob. Diese lange Geschichte als lokales Verwaltungszentrum prägte ihre Entwicklung und Struktur über Jahrhunderte.
Die Überreste zeigen Merkmale der Tujia-Kultur wie das Ahnensaal, Tempel und Grabmäler, die Einblicke in lokale Traditionen geben. Besucher können hier sehen, wie die Tujia-Bevölkerung ihre Verehrung und ihren Glauben ausdrückte.
Die beste Reisezeit sind Frühling und Herbst, wenn das Wetter angenehm ist und die Wege leicht zu begehen sind. Die Anreise erfolgt mit öffentlichen Verkehrsmitteln kombiniert mit lokalen Fahrzeugen, daher sollte man flexible Transportplanung einkalkulieren.
Das Gelände bewahrt die ältesten und am besten erhaltenen Strukturen einer chinesischen Verwaltungsstadt aus der Tusi-Zeit auf. Diese Vollständigkeit macht sie zu einer seltenen archäologischen Dokumentation darüber, wie solche Machtzentren tatsächlich gebaut und betrieben wurden.
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