Xumishan-Grotten, Buddhistische Höhlentempel in Guyuan, China
Die Xumishan-Höhlen sind ein Komplex aus über 130 in Sandsteinfelswände gehauenen Höhlen mit buddhistischen Statuen, Wandmalereien und Steineinschriften. Der Ort verteilt sich auf fünf unterschiedliche Bereiche entlang des Berges.
Diese Höhlenanlage begann in der Nordwei-Dynastie im 5. Jahrhundert entstehen und wurde über Jahrhunderte hinweg bis ins 10. Jahrhundert weiter ausgebaut und verändert. Die fortlaufenden Konstruktionen und Umgestaltungen spiegeln die lange Geschichte des Ortes wider.
Die Kunstwerke in den Höhlen zeigen indische und zentralasiatische Einflüsse, die Handelsverbindungen entlang alter Routen widerspiegeln. Diese künstlerischen Merkmale erzählen von Austausch zwischen verschiedenen Kulturen, die sich an diesem Ort trafen.
Der Ort ist durch Schutzmaßnahmen gegen Windverwehung, Erdbeben und Beschädigungen gesichert, was zu eingeschränktem Zugang führt. Besucher sollten sich auf begrenzte Zugänglichkeit einstellen und den markierten Wegen folgen.
Eine monumental große Buddha-Darstellung in einer Höhle beeindruckt durch ihre Größe und künstlerische Ausführung. Frühere Restaurierungsarbeiten mit Zement zeigen jedoch die Herausforderungen, solche wertvollen Objekte zu bewahren.
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