Xiguan Mosque, Islamisches Gotteshaus in der Innenstadt von Lanzhou, China.
Die Xiguan-Moschee ist ein vierstoeckiger Religionskomplex im Zentrum von Lanzhou mit einer kreisfoermigen Haupthalle, deren Erdgeschoss von zwanzig Boegen getraegt wird. Das Gebaeude erstreckt sich vertikal ueber mehrere Ebenen, wobei die oberen Geschosse hauptsaechlich fuer Gebete genutzt werden.
Die Moschee wurde waehrend der Ming-Dynastie gegruendet und erlebte eine bedeutende Umgestaltung im Jahr 1684. Weitere Ausbauarbeiten folgten in den frueehen 1700er Jahren, die das heutige Aussehen des Gebaeudes phaegten.
Die Gebetshalle verbindet islamische Designs mit chinesischen Formelementen, die an Holzpfeilern und Dekorationen sichtbar sind. Diese Mischung zeigt, wie sich zwei Kulturen in der Architektur treffen und miteinander sprechen.
Besucher sollten wissen, dass die unteren Ebenen Wascheinrichtungen und separate Bereiche fuer Gebete enthalten, die bei der Orientierung im Gebaude helfen. Es ist ratsam, sich Zeit zu nehmen, um die verschiedenen Raeume und deren Zwecke kennenzulernen.
Das Gebaeude integriert klassische chinesische Dachformen mit islamischen Designelementen, ein baulicher Ansatz, der fuer die Zeit ungewoehnlich war. Diese Verbindung von zwei architektonischen Traditionen macht es zu einem seltenen Beispiel des kulturellen Austauschs in Nordchina.
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