Tiantishan-Grotten, Buddhistische Höhlentempelanlage im Bezirk Liangzhou, China.
Die Tiantishan-Grottoes bestehen aus neunzehn Höhlen, die an den Ostklippen des Huangyang-Flusses in den Qilian-Bergen in drei Ebenen angeordnet sind. Die Höhlen enthalten Steinschnitzereien und Wandmalereien aus verschiedenen Epochen der chinesischen Geschichte.
Die Höhlen wurden während der Periode der Nördlichen Liang zwischen 397 und 439 n. Chr. ausgehöhlt und später durch mehrere Dynastien erweitert. Die Schnitzerei- und Malarbeiten zeigen, wie sich der buddhistische Kunststil über Jahrhunderte entwickelte.
Die Höhlen zeigen buddhistische Kunstwerke, die indische Gandharastile mit chinesischen Techniken verbinden. Besucher können heute noch die Schnitzereien und Wandmalereien sehen, die diese Verschmelzung widerspiegeln.
Das Gelände liegt südlich von Wuwei und ist zu Fuß vom Parkplatz aus erreichbar, wobei ein Spaziergang zum Eingang nötig ist. Es ist hilfreich, festes Schuhwerk zu tragen und die Routen vor Ort zu erkunden, da es nur begrenzte Beschilderung gibt.
Viele ursprüngliche Kunstwerke und Gemälde aus den Höhlen wurden 1960 in das Provinzmuseum Gansu umgesiedelt, um Platz für ein Wasserkraftwerk zu schaffen. Diese Verlagerung bedeutet, dass die wertvollsten Stücke heute an einem anderen Ort aufbewahrt werden.
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