Kumbum Champa Ling, Buddhistisches Kloster im Bezirk Huangzhong, China.
Das Kumbum Kloster ist ein großes Tibetisches Buddhistisches Kloster in der Nähe von Xining mit einem Hauptgebäude aus Gold und Silber im Zentrum. Rundherum sind zahlreiche Gebäude mit flachen Dächern angeordnet, die zusammen einen weiten komplexen Ort bilden.
Der Ort wurde 1560 gegründet, um an den Geburtsort eines großen religiösen Führers zu erinnern, der die Gelug-Schule des Tibetischen Buddhismus begründete. Aus dieser besonderen Verbindung entwickelte sich das Kloster zu einem wichtigen Zentrum für religiöses Lernen und Praxis.
Das Kloster ist ein Zentrum für Tibetische Künstler und Handwerker, die hier ihre Fähigkeiten weitergeben und traditionelle Techniken bewahren. Man sieht überall in den Gebäuden die Ergebnisse dieser Arbeit, von bemalten Wänden bis zu aufwendigen textilen Arbeiten.
Das Kloster liegt etwa 25 Kilometer südwestlich von Xining und ist von mehreren Hallen und Wohngebäuden geprägt, die man beim Erkunden finden kann. Es ist hilfreich, Zeit für einen gemütlichen Spaziergang durch die verschiedenen Bereiche einzuplanen, um die Anlage vollständig kennenzulernen.
Das Kloster ist bekannt für drei besondere Kunstformen: Butterfiguren, bemalte Wände und aufgenähte Thangkas, die jeweils hunderte Jahre alten Handwerkstraditionen folgen. Diese drei Kunstrichtungen finden sich nirgendwo anders in dieser Kombination und zeigen die reiche künstlerische Geschichte der Region.
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