Lajia, Archäologische Stätte im Autonomen Kreis Minhe der Hui und Tu, China.
Die Lajia-Ruinen sind eine archäologische Stätte in der Nähe des Gelben Flusses mit Überresten von Wohngebäuden und Werkzeugen aus der Vorgeschichte. Die Ausgrabungen zeigen Spuren von Menschen, die hier vor Tausenden von Jahren lebten und arbeiteten.
Die Stätte gehörte zur Qijia-Kultur und entstand zwischen 2300 und 1500 v. Chr., eine Zeit früher Zivilisationen im Norden Chinas. Ein Ereignis um 1920 v. Chr. begann, große Mengen an Artefakten zu konservieren und für Archäologen zu erhalten.
Die Bewohner entwickelten fortschrittliche landwirtschaftliche Praktiken, konzentrierten sich auf Hirseanbau und hielten Schafherden, während Schweine für Rituale genutzt wurden.
Besucher können die Stätte über gekennzeichnete Wege erkunden und die Ausgrabungsarbeiten vor Ort beobachten. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und bei warmem Wetter ausreichend Wasser mitzunehmen, da der Platz offen und wenig überdacht ist.
Eine der wichtigsten Entdeckungen hier ist die älteste bekannte Nudel der Welt, die 2005 in einem umgestülpten Topf gefunden wurde. Das vier Jahrtausende alte Nudelstück zeigt, dass bereits frühe Kulturen raffinierte Lebensmittelverarbeitung kannten.
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