Lanzhou, Hauptstadt in Gansu, China
Lanzhou breitet sich entlang der Ufer des Gelben Flusses auf 1572 Metern Höhe aus und bildet ein großes städtisches Zentrum zwischen Bergen im Nordwesten Chinas. Die Stadt zieht sich über mehrere Bezirke hin, in denen Verwaltungsgebäude, Hochschulen, Märkte und Verkehrsknotenpunkte liegen, die den Osten Chinas mit den westlichen Gebieten über Eisenbahn und Straßen verbinden.
Der Ort entstand im Jahr 81 vor Christus als Kreissitz unter der Han-Dynastie und entwickelte sich zu einem wichtigen Punkt entlang der nördlichen Seidenstraße. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs die Bedeutung als Handelsposten und Militärbasis an, bis die Stadt in der Neuzeit zur Hauptstadt der Provinz Gansu wurde.
Der Name verweist auf ein altes Tor am Fluss und zeigt sich heute an Brücken über den Gelben Fluss sowie an Gebetshäusern muslimischer und buddhistischer Gemeinschaften. Straßenmärkte verkaufen handgewebte Teppiche und getrocknete Kräuter, die von Händlern aus tibetischen Gebieten und anderen Nachbarregionen gebracht werden.
Die zentralen Bezirke sind zu Fuß und mit lokalen Bussen erreichbar, wobei die Wege zwischen den verschiedenen Vierteln wegen der Hanglage manchmal steil werden. Wer die Gegend besucht, sollte auf wechselnde Temperaturen achten und festes Schuhwerk tragen, da viele Straßen uneben sein können.
In Fabriken am Stadtrand werden handgezogene Nudeln aus proteinreichem Weizenmehl hergestellt, wobei die Köche Teigstränge wiederholt dehnen und falten. Diese Technik wurde über Generationen weitergegeben und ist heute noch in kleinen Nudelgeschäften entlang der Hauptstraßen zu beobachten.
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