Ramoche-Tempel, Buddhistischer Tempel in Lhasa, China
Der Ramoche-Tempel ist ein dreistöckiger buddhistischer Tempel im Nordwesten von Lhasa, China, mit einem Eingangshof, einer Gebetshalle und mehreren Kapellen auf jedem Stockwerk. Die Fassade ist mit traditionellen tibetischen Motiven verziert und der innere Hof bietet einen offenen Bereich, der von Gebetsfahnen und Galerien umgeben ist.
Der Ramoche-Tempel wurde im 7. Jahrhundert unter König Songtsen Gampo erbaut, der damit eine wichtige religiöse Stätte im entstehenden Lhasa schuf. Im Laufe der Jahrhunderte wurde er mehrmals beschädigt und wieder aufgebaut, zuletzt nach erheblichen Zerstörungen während der Kulturrevolution im 20. Jahrhundert.
Der Ramoche-Tempel ist ein aktiver Ort für tibetische Mönche, die dort täglich beten und studieren. In den Hallen sind Butter-Lampen zu sehen, Gebetsmühlen an den Wänden und Pilger, die den inneren Schrein umrunden.
Der Tempel befindet sich im Nordwesten von Lhasa, nicht weit vom Jokhang-Tempel entfernt, und ist zu Fuß erreichbar. Da der Innenraum aus mehreren Stockwerken und verzweigten Gängen besteht, lohnt es sich, genügend Zeit einzuplanen, um die verschiedenen Hallen in Ruhe zu erkunden.
Die im Tempel aufbewahrte Hauptstatue gilt als eine der heiligsten Tibets: Sie soll das Gesicht Buddhas zu seinen Lebzeiten zeigen. Ursprünglich war sie von der nepalesischen Gemahlin des Königs mitgebracht worden, wurde aber später mit einer aus China stammenden Statue getauscht, die sich heute im Jokhang-Tempel befindet.
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