Longgang-Vulkangruppe, Vulkanfeld in der Provinz Jilin, China.
Die Longgang-Vulkangruppe umfasst 164 vulkanische Zentren mit Kraterseen, Maaren und vulkanischen Kegeln, die sich über ein großes Gebiet in Nordostchina verteilen. Besucher finden hier über 100 Kraterseen, durch Lava aufgestaute Seen und Moorlandschaften vor.
Die vulkanische Aktivität fand in drei verschiedenen Phasen statt, wobei die ältesten Gesteine etwa 27 Millionen Jahre zurückreichen. Die wichtigsten Aktivitäten ereigneten sich vor etwa 680.000 bis 50.000 Jahren.
Das Gebiet wurde 1992 zum Nationalwaldpark erklärt und schützt damit Laub- und Nadelwälder, die sich um mehrere Kraterseen erstrecken. Die Vegetationsmuster rund um die Wasserflächen zeigen heute noch, wie die Vulkanaktivität die Landschaft geprägt hat.
Das Gebiet ist groß, daher sollten Besucher Zeit für Erkundungen einplanen und festes Schuhwerk tragen, um die verschiedenen geologischen Merkmale komfortabel zu erkunden. Die beste Zeit für einen Besuch ist außerhalb der Wintermonate, wenn die Wege zugänglicher sind.
Der Jinlongdingzi-Kegel verursachte um 350 oder 460 nach Christus einen großen Ausbruch, der Asche ausstreute und Vegetationsbrände in der Region auslöste. Heute zeigen die Waldmuster in dieser Zone noch die Auswirkungen dieses alten Ereignisses.
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