Hafen Tianjin, Seehafen in Binhai New Area, China
Der Hafen von Tianjin ist eine große Hafenanlage am westlichen Ufer der Bohai-Bucht mit hundertvierundfünfzig Liegeplätzen und etwa zweiunddreißig Kilometern Kailinie. Die Anlagen erstrecken sich über ein künstlich geschaffenes Hafengebiet und umfassen spezialisierte Bereiche für Fahrzeuge, chemische Erzeugnisse und Schüttgüter.
Die Anfänge des Hafens gehen auf das Jahr 1860 zurück, als Tanggu nach dem Zweiten Opiumkrieg für den internationalen Handel geöffnet wurde. Während der japanischen Besatzung entstand 1940 die moderne Hafeninfrastruktur unter dem Namen Tianjin Xingang, die später erheblich erweitert wurde.
Der Hafen verbindet als wichtiger Knotenpunkt im internationalen Seehandel Nordchinas rund sechshundert Anlegestellen weltweit und schlägt dabei Waren aus drei Kontinenten um. Container und Massengüter aus Asien, Europa und Amerika bewegen sich täglich durch die Terminals und prägen den Arbeitsrhythmus der gesamten Region.
Der Betrieb läuft in drei täglichen Schichten rund um die Uhr und gewährleistet einen durchgehenden Güterumschlag das ganze Jahr über. Besucherverkehr ist stark eingeschränkt, da es sich um eine aktive Industrieanlage mit Sicherheitsbestimmungen handelt.
Mit einer Fläche von rund hundertzwanzig Quadratkilometern zählt die Anlage zu den größten künstlich angelegten Häfen auf dem chinesischen Festland. Separate Terminals für Automobile, chemische Produkte und Massengüter ermöglichen eine hochspezialisierte Abfertigung unterschiedlichster Frachten.
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