Gate of China, Zeremonialtor am Tiananmen-Platz, China
Das Tor Chinas war ein Bau aus Backstein und Stein mit drei Durchgängen, der auf der zentralen Achse Pekings zwischen dem Zhengyang-Tor und dem Tiananmen stand. Es war Teil einer Reihe von Toren, die den Zugang zur Kaiserlichen Stadt kontrollierten und die wichtigsten Abschnitte der Stadt voneinander trennten.
Das Tor wurde während der Ming-Dynastie unter Kaiser Yongle errichtet und trug zunächst den Namen Großes Ming-Tor. Nach dem Dynastiewechsel 1644 wurde es in Großes Qing-Tor umbenannt, und nach der Gründung der Republik 1912 erhielt es schließlich den Namen Tor Chinas.
Das Tor war der formale Eingang zur Verbotenen Stadt und wurde von steinernen Löwen bewacht, die Kraft und Autorität symbolisierten. Besucher konnten die aufwendig geschnitzte Tafel mit Inschriften betrachten, die das kaiserliche Prestige widerspiegelten.
Das Tor existiert heute nicht mehr, da es 1954 abgerissen wurde, und an seiner Stelle befindet sich heute der Platz des Himmlischen Friedens. In der Umgebung des Platzes gibt es jedoch Informationstafeln und nahe gelegene Museen, in denen man mehr über diesen Ort erfahren kann.
Zwischen diesem Tor und dem Zhengyang-Tor lag einst ein Bereich, der als Chessgrid Streets bekannt war, ein Netz kleiner Gassen mit Händlern und Marktständen. Dieses lebhafte Viertel wurde später in den weitläufigen Platz umgewandelt, den man heute kennt.
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