Beijing Police Museum, Polizeimuseum im Zentrum von Peking, China.
Das Beijing Police Museum nutzt das ehemalige Citibank-Gebäude in der Dongjiaominxiang 36 im Stadtbezirk Dongcheng: ein viergeschossiger klassizistischer Bau aus Granit mit einer zwei Etagen hohen ionischen Säulenreihe. Die vier Ausstellungssäle umfassen rund 2.000 Quadratmeter und zeigen über 7.000 Objekte von der Ming-Dynastie bis zur Gegenwart. Die Halle im Erdgeschoss beginnt mit einer großen Fotografie von Mao Zedong, Deng Xiaoping, Jiang Zemin und Polizisten.
Das Museum befindet sich im ehemaligen Citibank-Gebäude, das 1914 in der Dongjiaominxiang-Straße im Gesandtschaftsviertel errichtet wurde. Nach der Schließung der Bank diente das Gebäude bis 1998 als Visastelle der Pekinger Polizei und wurde 1995 als Pekinger Kulturdenkmal eingetragen. Im Jahr 2000 schlug Polizeichef Qiang Wei vor, es in ein Polizeimuseum umzuwandeln, das von der Akademie für Kunst und Design der Tsinghua-Universität entworfen wurde. Es öffnete am 1. Juli 2001, und das Gebäude wurde als Teil des Gesandtschaftsviertels in die fünfte Liste der nationalen Kulturdenkmäler aufgenommen.
Das Museum zeigt, wie sich die Polizeikräfte Beijings im Laufe der Jahrzehnte entwickelt haben und welche Rolle sie in der Gesellschaft spielten. Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck davon, wie Sicherheit und Ordnung in der Stadt über längere Zeiträume hinweg organisiert wurden.
Besucher müssen ihren Pass bei der Ankunft vorzeigen und sollten wissen, dass das Museum von Dienstag bis Sonntag geöffnet ist. Eine gute Planung des Zeitpunktes hilft, während der Öffnungszeiten einen Besuch einzuplanen.
Der umfangreiche Bestand des Museums bewahrt Unterlagen über bedeutende Ermittlungsfälle, darunter Details von Kriminalfällen, die die Sicherheit der Stadt in verschiedenen Jahrzehnten betrafen. Solche spezialisierten Dokumentationen findet man in wenigen anderen Museen in Beijing.
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