Unterirdische Stadt, Kalter-Krieg-Bunker in Peking, China
Das Untergrundwerk ist ein ausgedehntes Tunnelsystem unter Beijings Straßen mit Schutzräumen, Lagerbereichen und Noteinrichtungen für Hunderttausende. Die Gänge bestehen aus massivem Beton und verfügen über verschiedene Funktionsbereiche für unterschiedliche Zwecke.
Der Bau begann 1969 während der Spannungen zwischen China und der Sowjetunion und dauerte etwa zehn Jahre. Das massive Tunnelsystem sollte die Stadt vor möglichen Angriffen schützen.
Das Bauwerk zeigt, wie Menschen in den 1970er Jahren an Schutzräume dachten, mit massiven Betonwänden und Gängen, die für Zehntausende ausgelegt waren.
Das Gelände ist öffentlich nicht mehr zugänglich, da es 2008 geschlossen wurde und heute nicht für Besucher offensteht. Interessierte können die Geschichte des Ortes durch Museen und dokumentarische Quellen erkunden.
Die Erde aus dem Tunnelbau war so immens, dass Arbeiter damit fünf künstliche Berge in Pekinger Parks aufschütteten. Diese Hügel stehen heute noch und erinnern an das gigantische Ausmaß dieses unterirdischen Werks.
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