Pekinger Pudu-Tempel, Buddhistischer Tempel im Dongcheng Bezirk, China.
Pudu Temple ist ein buddhistischer Tempel im Dongcheng-Distrikt, bekannt für seine beeindruckende Architektur mit großen Säulen und grünen sowie gelben glasierten Ziegeln auf dem Dach. Die Haupthalle mit ihrem dreistöckigen Aufbau zeigt klassische chinesische Konstruktionstechniken aus verschiedenen historischen Perioden.
Der Tempel wurde ursprünglich in der Yuan-Dynastie als Verehrungsstätte gegründet und wurde später in der Ming-Dynastie zu einem königlichen Palast umgestaltet. Die Struktur bewahrt Merkmale aus der Mandschu-Zeit, die Änderungen und Überarbeitungen der Anlage während verschiedener dynastischer Perioden widerspiegeln.
Der Tempel ist ein wichtiger Ort für buddhistische Gläubige und zeigt kunstvolle Schnitzereien sowie Malereien an seinen Wänden und Decken. Besucher können hier die handwerkliche Geschicklichkeit früherer Handwerker bewundern, die jedes Detail mit großer Sorgfalt gestaltet haben.
Der Tempel liegt an der östlichen Seite der Nanchizi-Straße und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Besucher sollten ihre Besuchszeit planen und bedenken, dass der Tempel zu bestimmten Zeiten möglicherweise für religiöse Zeremonien nicht vollständig zugänglich ist.
Der Tempel gehört zu einer Gruppe von acht Tempeln, die rings um die Verbotene Stadt angeordnet sind und historisch eine wichtige Rolle im spirituellen Schutz der kaiserlichen Palastanlage spielten. Nur wenige Besucher wissen, dass diese strategische Anordnung Teil eines umfassenden religiösen Plans zur Harmonisierung der kaiserlichen Residenz war.
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