Wumen, Haupteingangstor zur Verbotenen Stadt, Peking, China
Das Meridiantor ist das Haupteingangstor der Verbotenen Stadt in Peking mit fünf gewölbten Öffnungen, einem zentralen Pavillon von neun Buchten Breite und zwei vorspringenden Flügeln, die wie Arme nach außen greifen. Die Struktur hat ein doppeltes Dachwerk und verbindet mehrere Pavillons mit pyramidenförmigen Dächern, bevor sie direkt zum Tor der Obersten Harmonie über Marmorbrücken führt.
Das Tor wurde 1420 erbaut und diente als monumentaler Eingang der Verbotenen Stadt während der Ming-Dynastie. Es war ein zentraler Ort, wo Kaiser kaiserliche Edikte verkündeten und Kriegsgefangene nach militärischen Siegen empfingen.
Der zentrale Bogen war dem Kaiser vorbehalten, während Beamte und Diener die vier Seiteneingänge je nach ihrem Rang am Kaiserhof nutzten. Diese Unterscheidung spiegelt die strenge hierarchische Ordnung wider, die das tägliche Leben in der Verbotenen Stadt prägte.
Der Zugang zum Tor ist von der südlichen Seite der Verbotenen Stadt leicht zu finden, da er die erste große Struktur nach dem Eingang ist. Besucher sollten früh morgens ankommen, um die Menschenmengen zu vermeiden und genügend Zeit zu haben, die Details der Architektur zu beobachten.
Während der Ming-Dynastie erhielten Beamte, die die kaiserlichen Regeln missachteten, eine körperliche Strafe namens "Tingzhang" vor diesem Tor vollzogen. Diese Praxis zeigt, wie wichtig Disziplin und Gehorsam in der kaiserlichen Hierarchie waren.
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