Hall of Central Harmony, Zeremonienhalle in Verbotener Stadt, China
Die Halle der Mittleren Harmonie ist ein kleiner, quadratischer Saal im Verbotenen Stadt in Peking, der zwischen der Halle der Obersten Harmonie und der Halle der Bewahrung der Harmonie liegt. Das Gebäude hat ein einfaches, kompaktes Layout mit drei Räumen auf jeder Seite, einem geschwungenen gelb glasierten Ziegeldach und vergoldeten Drachenmotiven.
Die Halle wurde 1421 während der Ming-Dynastie errichtet und trug im Laufe der Jahrhunderte mehrere Namen, darunter Hua Gai und Zhong Ji. Der heutige Name stammt aus der Qing-Dynastie und spiegelt eine veränderte Bedeutung des Gebäudes wider.
Der Raum diente als Vorbereitung für feierliche Zeremonien, wo der Kaiser wichtige Ehrungen annahm und Dokumente prüfte, bevor er an großen Festlichkeiten teilnahm. Diese Rolle machte ihn zu einem zentralen Ort für offizielle Rituale im Palastleben.
Der Saal liegt genau auf der Mittelachse des Verbotenen Stadt und ist im Durchgang zwischen den beiden Haupthallen leicht zu übersehen. Es lohnt sich, kurz innezuhalten und das Dach von verschiedenen Seiten zu betrachten, da die Verzierungen aus der Nähe sehr detailreich sind.
Die Dachrinnen des Gebäudes sind als Drachenköpfe aus Stein geformt und leiten Regenwasser durch ihre offenen Mäuler auf die Terrasse darunter. Bei starkem Regen entsteht so auf allen vier Seiten gleichzeitig ein Wasservorhang.
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