Daminghu, Stausee im Zentrum von Jinan, China.
Der Daminghu ist ein See in der Stadtmitte von Jinan mit etwa 46 Hektar Wasserfläche, auf dem mehrere kleine Inseln liegen. Rund um das Wasser verteilen sich verschiedene Tempel, Pavillons und Gärten, die zum Erkunden einladen.
Das Wassersystem des Sees wurde bereits in der Song-Dynastie reguliert, mit einer Kontrollanlage an der Nordseite, die aus wasserdichtem Gestein gebaut wurde. Diese alte Struktur zeigt, wie Menschen schon lange mit dem Wasser umgehen, um es stabil zu halten.
Der Pavillon Lixia in der Mitte des Sees trägt Inschriften klassischer Dichter und zeigt die enge Verbindung zwischen Natur und künstlerischem Ausdruck in der chinesischen Kultur. Besucher können heute noch diese poetischen Texte sehen und die Landschaft so erleben, wie sie von Künstlern seit Jahrhunderten inspiriert hat.
Um das ganze Gelände mit allen Gebäuden und Gärten zu sehen, sollte man mehrere Stunden einplanen. Die meisten Bereiche sind von verschiedenen Bushaltestellen aus erreichbar, was den Besuch flexibel macht.
Das Wasser bleibt das ganze Jahr über auf gleichem Niveau, weil natürliche Quellen von unten in das Becken eindringen. Diese unterirdischen Wasserquellen speisen den See ständig, unabhängig von Regen oder Trockenperioden.
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