Shuangyu, Historischer Handelshafen auf der Insel Liuheng, China
Shuangyu war ein ehemaliger Handelshafen auf der Insel Liuheng vor der Küste der Provinz Zhejiang mit mehreren natürlichen Häfen. Die Lage ermöglichte direkten Zugang zu den Schifffahrtswegen des Ostchinesischen Meeres und war ein zentraler Punkt für den regionalen Handel.
Der Hafen erlebte seinen Aufschwung ab 1524 als Zentrum des internationalen Handels und operierte außerhalb der Ming-Bestimmungen. 1548 wurde der Ort durch kaiserliche Marineverbände zerstört, was dem Handelsbetrieb ein Ende setzte.
Die maritime Gemeinschaft zog japanische Kaufleute und andere ausländische Händler an, die hier Geschäfte mit lokalen chinesischen Familien betrieben. Diese Handelsbeziehungen veränderten den Alltag der Menschen und ihr Verständnis von fernem Handel.
Die Überreste des ehemaligen Hafens liegen unter Wasser in Küstennähe und sind nur bei bestimmten Gezeitenbedingungen zugänglich. Für einen Besuch ist lokale Transportunterstützung notwendig, da das Gelände schwierig zu erreichen ist.
Das Handelsnetzwerk verband chinesische Seidenhändler mit portugiesischen Kaufleuten, die Silber gegen Waren austauschten. Diese Verbindung war besonders, weil sie trotz kaiserlicher Verbote über die Seewege funktionierte.
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