Guyaju Caves, Höhlenwohnungskomplex in Dongmenying, China
Die Guyaju-Höhlen sind ein in Granitfelsen geschlagener Wohnkomplex mit etwa 350 Räumen in über 100 Höhlen, die mehrere Ebenen bilden. Die Kammern sind durch lotrechte und waagerechte Gänge miteinander verbunden und ermöglichten den Bewohnern, sich zwischen den verschiedenen Ebenen zu bewegen.
Diese Höhlen entstanden vermutlich vor etwa 1000 Jahren während der Zeit zwischen Tang- und Liao-Dynastien. Sie werden dem Volk der Kumo Xi zugeordnet, das in dieser Region lebte und diese unterirdischen Wohnräume schuf.
Die Räume zeigen in Stein gemeißelte Möbel wie Betten, Tische und Lagerflächen, die einen Einblick in die Wohnweise vor etwa tausend Jahren geben. Diese handwerklichen Details zeigen, wie Menschen damals ihren Alltag gestaltet haben.
Die Räume sind durchschnittlich 1,8 Meter hoch, daher sollten Besucher mit niedrigen Decken rechnen und Vorsicht beim Betreten walten lassen. Gutes Schuhwerk und eine Taschenlampe sind hilfreich, um sicher durch die verschiedenen Gänge zu navigieren.
Die großte Kammerngruppe namens Guantangzi umfasst acht Zimmer auf zwei Ebenen und diente als Versammlungs- und Zeremonialraum. Die verzierte Säulen an ihrem Eingang unterscheiden sie deutlich von den ubrigen Wohnbereichen.
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