Jimingyi, Alte Poststation im Kreis Huailai, China
Jimingyi ist ein großer befestigter Komplex, ein ehemaliges Posthaus, das mit Steinmauern umgeben ist und als Quadrat angeordnet ist. Der Umfang der Mauern beträgt etwa 1.900 Meter in der Länge und etwa 11 Meter in der Höhe, was es zu einer imposanten Struktur in der hügeligen Landschaft Hebeis macht.
Der Kaiser Taizu gründete diese Poststation im Jahr 1219 während der Yuan-Dynastie, und die Anlage entwickelte sich später zur größten Poststation auf der nördlichen Route unter der Ming-Dynastie. Die Struktur zeugt von Jahrhunderten der Nutzung und Bedeutung auf dem östlichen und westlichen Handelsnetz.
Das Gelände beherbergt einen Tempel der Göttin des Berges Taishan und einen Hof der Familie He, wo traditionelle chinesische Architektur in Toren und Türmen sichtbar wird. Beim Spaziergang durch diese Bereiche erkennt man, wie wichtig religiöse und familiäre Räume in der Anordnung des Komplexes waren.
Das beste Anfahrt erfolgt mit dem Zug zur Station Xiahuayuan von Beijing aus, gefolgt von einer kurzen Taxifahrt zum Eingang. Es ist eine angenehme Wanderung um das Grundstück erforderlich, um die Außenmauern und das Innenleben vollständig zu erforschen.
Die Mauern wurden 1738 unter Kaiser Qianlong einer grundlegenden Renovierung unterzogen, was zeigte, dass die Strecke auch in späteren Zeiten noch von großer Bedeutung war. Diese Instandhaltung half den Strukturen, Jahrhunderte von Wind, Regen und Frost in den nördlichen Regionen zu überstehen.
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