Guangqumen, Historisches Stadttor im Dongcheng-Bezirk, Peking, China.
Das Guangqumen ist ein Stadttor mit drei großen Zugängen und Steinfenceangaben, die den Innenhof umgeben. Die Struktur war ursprünglich ein zweiteiliges System mit einem äußeren und inneren Tor, wobei Löwenstatuen die Hierarchie und Bedeutung des Ortes markierten.
Das Tor wurde während der Ming-Dynastie als Südeingang zur Kaiserstadt gebaut und behielt diese Funktion durch die Qing-Dynastie bis 1912 bei. Nach dem Fall der kaiserlichen Herrschaft wurde die Gegend neu entwickelt und dient heute als wichtiger Verkehrsknotenpunkt.
Das Tor verkörpert die traditionelle chinesische Architektur mit einer Gestaltung, die das formelle Eingangsprotokoll für verschiedene Ränge von Beamten betont. Die Löwenstatuen und der Steinzaun rahmen einen Raum, der einst streng nach Rang und Funktion organisiert war.
Der Ort ist leicht mit der U-Bahn-Linie 7 an der Station Guangqumen Outer und mehreren Buslinien zu erreichen, die das Geschäftsviertel umgeben. Die beste Zeit zum Besuch ist in den frühen Morgenstunden oder am Abend, wenn weniger Menschen unterwegs sind und man die Architektur besser fotografieren kann.
Der Platz war ursprünglich während der Ming-Dynastie ein belebter Markt, bekannt als Schachbrett-Straßen, bevor er zur feierlichen kaiserlichen Eingangsanlage umgewandelt wurde. Diese Transformation zeigt, wie die chinesische Hauptstadt ihre Räume von Zeit zu Zeit neu organisierte, um politische Macht zu demonstrieren.
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