Jüdisches Flüchtlingsmuseum in Shanghai, Historisches Museum im Bezirk Hongkou, China
Das Shanghai Jewish Refugees Museum befindet sich in einem ehemaligen Gebetshaus und zeigt Ausstellungen über das Leben jüdischer Flüchtlinge während des Zweiten Weltkriegs. Die Räume enthalten Fotografien, persönliche Gegenstände und Dokumente, die diese Zeit dokumentieren.
Das Gebäude war ursprünglich eine Synagoge und wurde 1927 erbaut, um als Gebetsort für jüdische Gemeinden zu dienen. Zwischen 1937 und 1945 fanden hier Tausende von Flüchtlingen aus Europa Zuflucht vor Verfolgung.
Der Ort zeigt die alltäglichen Beziehungen zwischen jüdischen Flüchtlingen und Shanghai-Bewohnern, die während dieser Zeit zusammen lebten. Besucher können sehen, wie verschiedene Gemeinschaften hier nebeneinander existierten und sich gegenseitig beeinflussten.
Das Museum liegt in der Nähe der U-Bahn-Station North Sichuan Road und ist täglich geöffnet. Besucher sollten mit Beschilderung in mehreren Sprachen rechnen, die bei der Orientierung hilft.
An den Wänden sind über 1000 Namen jüdischer Flüchtlinge eingraviert, die hier Zuflucht fanden. Diese Namenslisten machen den Besuch sehr persönlich, denn sie erinnern an einzelne Menschen und ihre Geschichten.
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