Jiangsu Art Gallery, Staatliches Kunstmuseum in Nanjing, China
Das Jiangsu-Kunstmuseum in Nanjing besteht aus zwei ineinander verschlungenen U-förmigen Gebäuden, die durch ein Glasdach verbunden sind und insgesamt etwa 27 000 Quadratmeter Fläche bieten. Das Gebäude enthält Galerieräume für wechselnde Ausstellungen, ein Auditorium mit Platz für 400 Personen sowie spezialisierte Lagerbereiche zur Konservierung von Kunstwerken.
Das Museum wurde 1936 während der Zeit der Nanjing-Periode gegründet und war Chinas erstes staatliches Museum dieser Art. Eine umfassende Renovierung im Jahr 2010 modernisierte die Einrichtung und bewahrte gleichzeitig ihre Bedeutung als kulturelle Institution.
Das Museum zeigt traditionelle chinesische Malerei und präsentiert regelmäßig Werke von Künstlern aus der Region Jiangsu. Die Ausstellungen spiegeln die lokale Kunstszene wider und bieten Besuchern Einblicke in zeitgenössische und klassische Arbeiten aus dieser Gegend.
Besucher sollten mit ausreichend Zeit planen, um beide Gebäudeflügel und die wechselnden Ausstellungen zu erkunden, besonders wenn das Auditorium ein Programm anbietet. Die speziellen Lagerbereiche sind normalerweise für Besucher nicht zugänglich, aber die gut gestalteten Galerien sind leicht zu durchlaufen.
Das Gebäude hat eine markante Fassade aus Travertinstein mit alternierenden vertikalen Paneelen und Schlitzfenstern, entworfen vom deutschen Architekturbüro KSP Jürgen Engel. Diese architektonische Besonderheit verleiht dem Museum ein elegantes Äußeres, das es von anderen Museen unterscheidet.
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