Longchang Temple, Buddhistischer Tempel am Berg Baohua in Jurong, China
Der Longchang-Tempel liegt auf dem Berg Baohua in Jurong, Jiangsu. Seine Kupferhalle, die 1605 von Kaiserinwitwe Xiaoding mit zweitausend Tael Gold gestiftet wurde, ist 7 m hoch, 4,5 m breit und 4 m tief, mit doppeltem Satteldach und Walmdach und Statuen von Guanyin im Inneren. Sie wird von zwei Balkenlosen Hallen flankiert, jede 7,62 m breit und 5,62 m tief, ohne Pfeiler oder Säulen erbaut: die linke birgt Wenshu, die rechte Puxian.
Der Tempel wurde 502 als Qianhua-Tempel vom Mönch Baozhi während der Liang-Dynastie gegründet. Unter dem Wanli-Kaiser der Ming schenkte der Kaiser dem Tempel einen Satz des chinesischen buddhistischen Kanons und benannte ihn in Huguo Shenghua Longchang um. Der Kangxi-Kaiser benannte ihn während seiner Südreisen in Huiju um; 1931 wurde auf Vorschlag von Dai Chuanxian, Präsident des Prüfungsamts, der Name Longchang wiederhergestellt.
Der Tempel gibt dem Hauptberg der Vinaya-Tradition seinen Namen, und seine Ordinationsplattform, 1705 nach dem Entwurf des Meisters Jianyue aus Stein gehauen, trägt diesen Ruf bis heute. Den Namen Longchang verlieh Kaiser Wanli 1605; 1931 nahm der Tempel ihn auf Vorschlag Dai Chuanxians wieder an, nachdem er in der Qing-Zeit Huiju-Tempel geheißen hatte.
Der Tempel liegt am Berg Baohua, etwa 23 km östlich des Zhongshan-Tors von Nanjing. Die Kupferhalle und die beiden pfeilerlosen Hallen stehen zusammen im oberen Hof, nahe den 400 Jahre alten Ginkgobäumen. Die Ordinationshalle, der Hauptraum des Tempels, birgt den 1705 gemeißelten steinernen Altar.
Die Kupferhalle ist 7 Meter hoch, 4,5 Meter breit und 4 Meter tief und hat ein doppeltes Sattel- und Walmdach. Kaiserinwitwe Xiaoding stiftete 1605 zweitausend Tael Gold für ihren Bau. Im März 2013 wurde sie zusammen mit den Balkenlosen Hallen als bedeutende nationale historische und kulturelle Stätte Jiangsus ausgewiesen.
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