Tsinghua School, Historischer Campus im Bezirk Haidian, Peking, China.
Die Tsinghua-Schule ist ein historisches Bildungscampus im Haidian-Bezirk von Peking, der auf dem Gelände eines ehemaligen kaiserlichen Gartens der Qing-Dynastie errichtet wurde. Die erhaltenen Gebäude verbinden chinesische Gartenarchitektur mit westlichen Unterrichts- und Verwaltungsbauten aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Die Schule wurde 1911 mit Mitteln aus der Boxer-Entschädigung gegründet, die die USA an China zurückgaben. Der kaiserliche Garten wurde damit in eine Bildungseinrichtung umgewandelt, die chinesische Studenten auf ein Universitätsstudium in Amerika vorbereiten sollte.
Die Schule wurde gegründet, um chinesische Studenten auf ein Studium in Amerika vorzubereiten, was dem Unterricht einen ganz eigenen Charakter gab. Auf dem Gelände findet man noch heute Spuren dieser Doppelkultur, etwa in der Gestaltung der Gebäude und der Anlage der Gärten.
Der Campus ist zu Fuß gut zu erkunden; die verschiedenen Gebäude und Gärten sind über das weitläufige Gelände verteilt. Ein Besuch morgens oder an Wochentagen ist ruhiger, da weniger Besucher unterwegs sind.
Das Gelände der Tsinghua-Schule war ursprünglich Teil eines kaiserlichen Gartenkomplexes aus der Qing-Zeit, und einige der alten Wasseranlagen sind noch heute sichtbar. Diese Überreste erinnern daran, dass der Ort einst ausschließlich dem kaiserlichen Hof vorbehalten war, bevor er für die Öffentlichkeit zugänglich wurde.
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