Minyue State's Imperial City, Archäologische Stätte in Fujian, China
Minyues Kaiserstadt ist eine archäologische Stätte in Fujian mit gut sichtbaren Fundamenten von Befestigungsmauern, Wohnbauten und Verwaltungsgebäuden, die über mehrere Ausgrabungsfelder verteilt sind. Die Ruinen zeigen noch die Grundrisse dieser verschiedenen Bereiche und ermöglichen es Besuchern, die Anordnung der antiken Stadt zu verstehen.
Der Ort wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. gegründet und diente dem Staat Minyue als Verwaltungszentrum, bis er 110 v. Chr. in das Qin-Reich integriert wurde. Diese Eingliederung markierte das Ende der Unabhängigkeit Minyues und führte zu weitreichenden Veränderungen in der Region.
Der Ort zeigt Spuren einer Gesellschaft mit etablierten Handwerkstraditionen, wo Keramik und Bronzegegenstände in alltäglichen und zeremoniellen Kontexten verwendet wurden. Die Fundstücke deuten auf regionale Handelskontakte und eine Bevölkerung hin, die ihre materielle Kultur bewusst gestaltete.
Der Zugang zur Stätte erfolgt über ein Besucherzentrum, wo Informationen und Führungen in chinesischer Sprache verfügbar sind. Es ist sinnvoll, bequeme Schuhe zu tragen, da das Terrain uneben ist und Wanderungen über die verschiedenen Ausgrabungsfelder Zeit benötigen.
Eine massive Steinplattform inmitten der Ruinen lässt vermuten, dass hier große Rituale und religiöse Zeremonien mit vielen Teilnehmern stattfanden. Diese Struktur unterscheidet sich deutlich von anderen Gebäuden und deutet auf die Bedeutung von sakralen Handlungen in dieser antiken Gesellschaft hin.
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