Cham Shan Monastery, Buddhistischer Tempel im Bezirk Sai Kung, Hongkong.
Das Cham-Shan-Kloster liegt an der Lung Ha Wan Road 73 auf der Clear Water Bay Peninsula im Sai-Kung-Distrikt. Es besteht aus zwei Bereichen: dem alten Bereich mit Buddhahalle, einem großen bronzenen Medizinbuddha im Freien, den Reliquienstupas der Meister Tanxu und Baodeng, der Neun-Drachen-Wand und der Wuguan-Halle sowie dem Bereich der Großen Halle mit der Mahavira-Halle, zwei Altenheimen und einer dem Meer zugewandten Guanyin-Statue.
Das Kloster wurde 1964 mit Spenden von Laien wie Ho Ying-kit, Run Run Shaw, Ann Tse-kai und Tien Yuan-hao errichtet, die das Grundstück in Tai Au Mun kauften und den Bau nach dem Vorbild des Zhanshan-Tempels in Qingdao gestalteten. 1997 übernahm nach dem Tod von Meister Baodeng dessen Schüler Meister Fozhi die Leitung. Im März 2003 wurde die Renovierung abgeschlossen und die Mahavira-Halle geweiht.
Das Kloster ist nach dem Zhanshan-Tempel in Qingdao benannt und folgt der Tiantai-Schule, anders als die meisten Tempel Hongkongs, die dem Reinen Land und Chan angehören. 1998 schenkten Vertreter Sri Lankas eine Reliquie des Shakyamuni-Buddha und Setzlinge des Bodhi-Baums vom Ort seiner Erleuchtung, die hier aufbewahrt werden.
Das Kloster liegt an der Lung Ha Wan Road 73 auf der Clear Water Bay Peninsula im Süden des Sai-Kung-Distrikts; man erreicht es über die erste und zweite Abzweigung der Lung Ha Wan Road bei Tai Au Mun. Das Gelände zerfällt in zwei Bereiche, die alten Hallen und die Halle des Großen Buddha, für die man getrennt Zeit einplanen sollte. Es ist ein aktives Kloster: bescheidene Kleidung und leise Stimme.
1998 bezeichneten Vertreter Sri Lankas das Kloster als eines der bestgelegenen buddhistischen Klöster Asiens und schenkten eine Buddha-Reliquie sowie zwei Setzlinge vom Baum der Erleuchtung, die vor Ort gepflanzt wurden. Die sitzende Shakyamuni-Statue aus weißem Jade aus Myanmar war in den 1980er Jahren die größte Hongkongs.
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