Tomb of Xu Guangqi, Grab in Xujiahui, Shanghai, China
Das Grab des Xu Guangqi nimmt den Nordteil des Guangqi-Parks in Xujiahui ein: ein ovaler Erdhügel von 2,2 m Höhe und 300 m² Fläche, mit Granit verkleidet, der zehn Grabstellen enthält. Die Hauptgrabstelle ist die von Xu Guangqi und seiner Frau Wu, flankiert von denen vier Enkel und ihrer Frauen. Davor stehen eine Granitbüste des Xu in der Amtstracht eines Beamten ersten Ranges, eine von dem Mathematiker Su Buqing beschriftete Stele, ein dreijochiger Steinbogen und ein Stelenkorridor mit zwölf gravierten Steinen.
Xu Guangqi starb 1633; 1634 gewährte der Ming-Hof ein Begräbnis für Beamte ersten Ranges und entsandte eine Wache, die seinen Sarg nach Shanghai brachte, wo er 1641 am Zusammenfluss von Zhaojia und Fahua beigesetzt wurde. Die katholische Kirche ließ das Grab 1903 zum 270. Todestag wiederherstellen und fügte ein Kreuz hinzu. Nach Schäden während der Kulturrevolution wurde es 1983 und erneut 2003 nach dem Plan von 1903 restauriert.
Der Name Xujiahui geht auf Xu Guangqis Nachkommen zurück, die sich um das Grab ansiedelten. Am Grab steht ein katholisches Kreuz, weil Xu Katholik war; 1903 ließ das Vikariat Jiangnan die Grabstätte zum 270. Todestag wiederherrichten, und Ma Xiangbo verfasste einen Text, der am Sockel eingraviert wurde. Der Stelenkorridor von 1983 bewahrt 12 gravierte Steine, darunter ein Porträt Xus und den ersten Satz seines Vorworts zu den Elementen der Geometrie.
Das Grab liegt im nördlichen Teil des Guangqi-Parks, etwa 15 Meter von der Granitstatue Xu Guangqis entfernt. Die 150 Quadratmeter große Granitplattform vor dem Hügel ist eben und stufenlos, seitlich stehen Steinbänke. Die Stelenhalle befindet sich östlich des Grabes.
Die ursprüngliche Grabstele wurde 2007 zufällig unter dem Grabhügel gefunden; sie misst etwa einen Quadratmeter, ist an der oberen rechten Ecke beschädigt und steht heute in einem Blumenbeet des Guangqi-Parks. Der jahrzehntelang verschollene Grabinschrifttext wurde in einer Zeitschrift von 1920 entdeckt, und seine lateinischen Zeilen nennen Xus katholischen Namen Paulus.
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