龙华革命烈士纪念地, Gedenkstätte im Bezirk Xuhui, Shanghai, China.
Die Gedenkstätte für die revolutionären Märtyrer von Longhua besteht aus zwei Teilen: dem ehemaligen Hauptquartier der Songhu-Garnison der Kuomintang und der Hinrichtungsstätte. Das Hauptquartier hat einen dreistöckigen Betontorturm von Dezember 1920 mit Zinnen und Wachturm sowie ein Ziegel-Holz-Gefängnis von 1916, das von einer fünf Meter hohen Mauer mit Stacheldraht umgeben ist. Die Hinrichtungsstätte ist ein 1.500 Quadratmeter großes Grundstück mit einem Denkmal und einem kugelnarbigen toten Baum.
Die Anlage vereint das ehemalige Hauptquartier der Garnison Songhu, 1871 als Patronenfabrik des Jiangnan-Arsenals errichtet, mit der Hinrichtungsstätte neben seinem Gefängnis von 1916. Zwischen 1927 und 1937 wurden hier bis zu 9.000 Menschen festgehalten und 800 erschossen, darunter Chen Yannian, Luo Yinong, Zhao Shiyan, Peng Pai und Yang Yin sowie in der Nacht des 7. Februar 1931 die Vierundzwanzig Märtyrer von Longhua. 1950 wurden an der Hinrichtungsstätte 18 vollständige Skelette ausgegraben; 1988 als nationales Kulturdenkmal eingestuft, ist sie seit 1991 zugänglich.
Der Name Longhua stammt vom angrenzenden Viertel und Tempel. In der Männerzelle steht ein Wandgedicht: „Longhuas alter Wind inspiriert; Helden sterben, doch ihr Wille endet nicht. Pfirsichblüten draußen, Blut drinnen – gleich hell, gleich rot.“ Der 1985 mit der Stätte zusammengelegte Longhua-Märtyrerfriedhof beherbergt die Gedenkhalle, in der Habseligkeiten hingerichteter Häftlinge gezeigt werden.
Die Anlage besteht aus zwei Teilen: dem ehemaligen Hauptquartier der Militärpolizei von Songhu mit Torturm und Zellen sowie der 1.500 m² großen Hinrichtungsstätte in der Nordostecke des Longhua-Märtyrerfriedhofs. Die Hinrichtungsstätte liegt in der Gasse 2501 der Longhua-Straße, die Gebäude des Hauptquartiers in den Häusern 2591 und 2577. Torturm, Wachraum, Telefonraum, Büros sowie Männer- und Frauenzellen wurden zwischen 1990 und 1991 wiederhergestellt.
Hinter dem Denkmal „Hinrichtungsstätte der revolutionären Märtyrer von Longhua“ steht ein abgestorbener Baum voller Einschusslöcher. Das 1500 m² große Gelände, eine ehemalige Brache nordwestlich des Gefängnisses, wurde erst 1950 genau bestimmt, nachdem man dort mit Hinweisen von Anwohnern und früheren Häftlingen 18 vollständige Skelette und unvollständige Überreste ausgegraben hatte.
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