Krnčí a Voleška, Naturdenkmal in Libušín, Tschechische Republik
Krnčí und Voleška sind zwei parallele Täler in Libušín, die durch das Vlčinec-Plateau verbunden sind. Das Gebiet liegt zwischen 340 und 403 Metern Hohe und wird heute als Waldgebiet mit gezielten Schutzmassnahmen bewirtschaftet.
Wahrend des Zweiten Weltkriegs errichtete die Gestapo einen Schiessplatz im Tal Krnčí, wo sechs tschechische Burger nach dem Attentat auf Heydrich hingerichtet wurden. Der Ort erinnert an ein dunkles Kapitel der Besatzungszeit.
In den Tälern wachsen heute Eschen, wo früher Wiesen mit seltenen Sumpfpflanzen blühten. Die Veränderung der Landschaft zeigt, wie sich die Natur ohne menschliches Eingreifen selbst erneuert.
Der Besuch erfordert keine besondere Vorbereitung, aber festes Schuhwerk ist ratsam, da die Wege durch Waldgebiet fuhren. Die beste Besuchszeit ist im fruhen Herbst oder Fruhjahr, wenn das Wetter stabil ist und die Wege gut passierbar sind.
Das Gebiet markiert den sudlichsten Teil der Region Dzban, die sich uber Territorien zwischen den Stadten Kladno, Libušín und Tuhaň erstreckt. Diese Lage macht es zu einem geografischen Grenzpunkt eines grosseren Landstrichs.
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